Klimafreundlich unterwegs

Mai, 2016

Dipl.-Ing. Klaus Weisser, Technischer Redakteur

CC SA by 3.0 Peter Halasz

Neues CO2OL-Antragsformular

Schon mehrfach haben wir über unser Projekt CO2OL – „Klimafreundlich unterwegs“

berichtet. Viele Innungsbetriebe haben sich in den vergangenen

Jahren dieser Initiative angeschlossen und punkten bereits mit dem Thema Klimaschutz bei ihren Kunden.

Hintergrund

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CO²OL - Antragsformular
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Die Problematik rund um den Klimaschutz und die zu befürchtenden Auswirkungen des Klimawandels füllen immer noch täglich die Medien. Schätzungen der Klimaexperten zufolge müsste man die Treibhausgasemissionen auf ein Drittel reduzieren, um den Klimawandel bei zwei Grad plus zu stoppen. Das Bild, das die Experten von der Zukunft malen, ist insgesamt düster. Nach einer Prognose von Prof. Dr. Dr. Radermacher, wird es im Jahr 2050 bereits 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben und die Kosten für den Klimawandel werden dann etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes betragen. Aber der Klimaschutz hat auch eine soziale Komponente. Dr. Radermacher, wird es im Jahr 2050 bereits 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben und die Kosten für den Klimawandel werden dann etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes betragen. Aber der Klimaschutz hat auch eine soziale Komponente.

Die Erkenntnis, dass wir den Ausstoß von Treibhausgasen verringern müssen, ist heute nicht mehr nur wenigen Experten vorbehalten, sondern ist längst in den Köpfen der gesamten Bevölkerung angekommen.

Die Problematik rund um den Klimaschutz und die zu befürchtenden Auswirkungen des Klimawandels füllen immer noch täglich die Medien. Schätzungen der Klimaexperten zufolge müsste man die Treibhausgasemissionen auf ein Drittel reduzieren, um den Klimawandel bei zwei Grad plus zu stoppen. Das Bild, das die Experten von der Zukunft malen, ist insgesamt düster. Nach einer Prognose von Prof. Dr. Dr. Radermacher, wird es im Jahr 2050 bereits 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben und die Kosten für den Klimawandel werden dann etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes betragen. Aber der Klimaschutz hat auch eine soziale Komponente. Dr. Radermacher, wird es im Jahr 2050 bereits 200 Millionen Klimaflüchtlinge geben und die Kosten für den Klimawandel werden dann etwa 20 Prozent des Bruttoinlandproduktes betragen. Aber der Klimaschutz hat auch eine soziale Komponente.

Zurzeit verfügen etwa 20 Prozent der Menschheit alleine über 80 Prozent des Welteinkommens und produzieren 60 Prozent der weltweiten Verschmutzungen. Damit geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auf und führt zu gesellschaftlichen Problemen und Konflikten. Vor diesem Hintergrund hat die Einsparung des Treibhausgases CO2 eine weitaus größere Bedeutung, als alleine nur dem Klimaschutz zu dienen. Die CO2-Einsparung ist eingebettet in einen übergeordneten, globalen und ökosozialen Gesamtkontext.

Zahlreiche gesetzliche Forderungenverlangen der Bevölkerung zunehmend auch aktive Beteiligung am Klimaschutz ab – sei es über die Grenzwerte nach der 1. BImSchV, den Anforderungen nach der EnEV oder NAPE. Hier wird die Öffentlichkeit zu klimafreundlichem Handeln aufgefordert und zum Teil an den Kosten beteiligt. Es ist daher leicht zu verstehen, dass man von denen, die vor Ort die Einhaltung dieser Forderungen überwachen, ein beispielhaftes Vorausgehen in Sachen Klimaschutz und CO2- Einsparung erwartet. Insbesondere, wenn sich diese selbst auch noch als „Sicherheits-, Umwelt- und Energieexperten“ bezeichnen.

Unsere Innungs-Schornsteinfegerbetriebe, die nach außen glaubhaft darstellen können, dass sie einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, können so auch bei ihren Kunden punkten und sich von ihren Mitbewerbern abheben. Klimaschutz als Wettbewerbsvorteil zu nutzen, ist nicht neu. Green Manufactoring, Green Energy, Green Meeting und vieles andere mehr sind Beispiele dafür, wie Unternehmen diese Strategie bereits seit Jahren erfolgreich umsetzen. Große Konzerne stecken viel Geld in den Klimaschutz, um sich oder ihren Produkten einen „grünen“ Anstrich zu verpassen. Und das zahlt sich ganz offensichtlich auch aus.

Was tut das Schornsteinfegerhandwerk?

Was hat der Betrieb davon?

Seit 2012 hat der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks mit der Gesellschaft Forest Finance Service GmbH einen Rahmenvertrag für das sogenannte CO2OL-Projekt abgeschlossen abgeschlossen und seit dieser Zeit ist es für Schornsteinfegerbetriebe möglich, den CO2-Ausstoß ihrer Betriebs- und Privat-PKW zu kompensieren.

Zunächst kann jeder Betrieb, der an dem CO2OL-Projekt teilnimmt, belegbar von sich sagen, klimafreundlich im Kehrbezirk unterwegs zu sein. Als sichtbares Zeichen für dieses vorbildliche Verhalten darf er an seinem Fahrzeug den CO2OL-Aufkleber „Klimafreundlich unterwegs“ tragen. Jetzt können auch die Kunden in seinem Kehrbezirk sehen, dass der Schornsteinfegerbetrieb in Sachen Klimaschutz aktiv ist.
Doch es geht noch mehr: Die Teilnahme berechtigt auch zum Führen des CO2OL- ogos, d. h. z. B. auf dem Briefpapier oder Briefumschlägen der Geschäftspost, den Visitenkarten, der Website des Betriebes und vielem mehr. Der Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt, wenn es darum geht, beim Kunden mit diesem besonderen Engagement zu punkten.
Der Bundesverband des Schornsteinfegerhandwerks hält eine Auswahl nützlicher Unterlagen zum Projekt CO2OL in seinem Internen Bereich für die Innungsschornsteinfegerbetriebe bereit.

Wie funktioniert CO²OL?

Klimafreundlich unterwegs - Was kostet das?

Nach statistischen Erhebungen des ZIV und Berechnungen von CO2OL emittiert ein Schornsteinfegerbetriebsfahrzeug bei einer durchschnittlichen Fahrleistung von 10.000 Kilometern jährlich etwa 2.170 Kilogramm CO2. Diese Menge des Treibhausgases Kohlendioxid kompensiert CO2OL über hochwertige CO2-Zertifikate aus zertifizierten Klimaschutzprojekten. Die Projekte arbeiten nach den anerkannten „Carbon Standards“ und werden durch unabhängige Auditoren überwacht. Gebunden wird das Treibhausgas durch ökologisch bewirtschaftete Wälder in Panama, Äthiopien oder Bolivien, denn ein Wald ist der effektivste Kohlendioxid-Speicher der Welt. Neben der CO2-Kompensation haben die Klimaschutzprojekte auch einen sozialen Nutzen, denn die Projekte kommen auch in Form von Beschäftigung der vor Ort lebenden Bevölkerung zu Gute.

Eine Erfolgsgeschichte

Für nur 30 Euro pro Jahr kann ein Schornsteinfegerbetriebsfahrzeug klimafreundlich durch den Kehrbezirk fahren. Für welches Jahr der Schornsteinfeger jeweils klimafreundlich unterwegs ist, das zeigt die zugehörige Vignette auf dem Aufkleber an, auf der die entsprechende Jahreszahl aufgedruckt ist.

 

Was muss ich tun, um dabei zu sein?

Alles, was Sie als Innungs-Schornsteinfegerbetrieb tun müssen, um an dem CO2OL- rojekt teilnehmen können, ist die nachfolgende Abo-Anmeldung auszufüllen und zu unterschreiben. Seite faxen oder in einen Briefumschlag mit Fenster an die angegebene Adresse senden. Fertig!
Sie erhalten umgehend die entsprechenden Aufkleber mit Vignette und können alle Vorteile des CO2OL-Projektes unmittelbar nutzen.

Seit der Einführung des CO2OL-Projektes fahren täglich mehr Schornsteinfeger klimafreundlich durch den Kehrbezirk. Alle im Schornsteinfegerhandwerk sind sich einig, mit diesem Projekt wurde etwas sehr Positives angeschoben und schon jetzt haben wir mit CO2OL in Sachen Klimafreundlichkeit eine Leuchtturmfunktion für das ganze Handwerk.
Unser erstes Ziel ist zunächst, dass alle Schornsteinfeger mit ihren Dienstfahrzeugen klimafreundlich in Deutschland unterwegs sind. Um diesem Ziel ein ganzes Stück näher zu kommen, hat der Bundesverband mit der Citroën Deutschland AG ausgehandelt, dass zukünftig jeder ausgelieferte Schornsteinfeger-Berlingo bereits mit der CO2OL-Klimaschutzvignette ausgestattet sein wird. Mit dem Kauf eines Dienstfahrzeuges sind die Betriebe also bald schon ab Werk für jeweils ein Jahr klimafreundlich unterwegs.

Was ist neu?

Bereits 2014 haben wir das Antragsformular für das CO2OL-Projekt „Klimafreundlich unterwegs“ dahingehend erweitert, dass die Teilnahme nicht jedes Jahr immer wieder aufs Neue beantragt werden muss, sondern bequem als Jahresabonnement genutzt werden kann. Über die letzten Monate hat sich bei den zahlreichen Neuanmeldungen aber herauskristallisiert, dass oft gleich mehrere Betriebsfahrzeuge angemeldet werden sollen und dass neben den überwiegend weißen Fahrzeugen auch schwarze Betriebs-Kfz zum Einsatz kommen. Um auf diese Entwicklung reagieren zu können und unsere Innungsbetriebe noch besser zu versorgen, haben wir das CO2OL- ntragsformuar entsprechend überarbeitet.

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